
An der Stelle, an der vor einiger Zeit der alte Baumstumpf umgefallen ist, klaffte ein großes Loch. Die ganze Umgebung sah nicht mehr schön aus. Nachdem ich den Fliederbusch und den Rosmarin kräftig zurückgeschnitten hatte, machte sich Steffen nun ans Werk, um die Lücke zu schließen. Momentan leuchten die Ziegel noch im auffälligen Orange. Aber in einiger Zeit werden sie genauso verwittern wie der Rest und sich den alten Mauern anpassen.

Auch der Rosengarten ist nun vollständig. Die letzte Rabatte wurde noch mit zwei neuen Rosenstöcken bepflanzt. Jetzt ist es perfekt!
Das unbeständige Wetter hält leider immer noch an und die Sonnentage sind sehr selten. Heute Nacht lag die Temperatur wieder knapp über dem Gefrierpunkt.

Der kräftige Frost vor anderthalb Wochen hat große Schäden hinterlassen. Alle neuen Triebe bei den Aprikosen- und Pfirsichbäumen sind erfroren. Auf dieses Obst werden wir verzichten müssen. Zwetschgen und Kirschen blühen etwas später. Wir hoffen, dass wenigstens diese Bäume mit einem blauen Auge davon gekommen sind. Da es immer noch so kalt ist, fliegen auch wenige Bienen, die für die Bestäubung der Blüten so wichtig sind. Die Wildbienen sind zwar in ihre Baumlöcher zurückgekehrt, aber wenn es kalt ist und nieselt, bleiben auch sie lieber zu Hause.
Unser Glyzinien-Tunnel ist ein einziges Trauerspiel. Die drei kräftigen Pflanzen hatten unzählige Blüten gebildet und wir freuten uns schon auf ein üppiges Spektakel. Dann kam der Frost und die erhoffte Pracht war dahin. Drei einzelne Blütendolden haben überlebt und hängen traurig in den noch kahlen Ästen. Die Pflanze selbst ist winterhart und wird nun ordentlich austreiben. Nur die zarten Blüten hätten den Frost nun wirklich nicht gebraucht!