
Gestern Nachmittag war es unerträglich warm und schwühl. In den Nachrichten überschlug man sich mit Wettermeldungen, die Sturm, Gewitter und heftige Regenfälle vorhersagten.
Bei uns passierte lange Zeit gar nichts. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel und es wurde immer wärmer. Am Nachmittag fragte ich dann mal die KI, wo denn die Unwetter wären. Ich bekam zur Antwort, ich solle die Sonne noch genießen, das sei die Ruhe vor dem Sturm. Und der würde kommen, ganz sicher!

Gegen Abend sammelten sich Wolken am Himmel, in allen möglichen Formen und Farben. Nach Gewitter sah es allerdings nicht aus.
Wir versorgten die Tiere und machten es uns anschließend vor dem Kamin gemütlich. Ja! Das Feuer brannte! Durch die extrem hohe Luftfeuchtigkeit waren im Haus die kalten Fließen feucht. Die auf dem Boden und vor allem die in den Bädern. Wir legten Handtücher aus, die das Kondenswasser aufsogen. Der Kamin sorgte ebenfalls für Erleichterung.
Am dunklen Nachthimmel zuckten helle Blitze. Richtung Westen, in Buenos Aires, tobte stundenlang ein heftiges Gewitter, sodass zeitweise sogar die Flughäfen ihren Betrieb einstellen mussten. Bei uns war der Himmel noch relativ frei und wir sahen Flugzeuge kreisen. Wir liegen direkt unter der Einflugschneise, ca 100km von Buenos Aires entfernt und können den Flugverkehr direkt verfolgen.
Rundum zogen die Gewitter, bei uns fing es erst gegen Mitternacht an zu regnen. Ein kurzes Gewitter sorgte für Stromschwankungen. Die Außenlampen gingen an und aus. Ich schaltete den Strom komplett ab, damit wir ruhig schlafen konnten. Gegen 5 Uhr hatte sich dann alles wieder beruhigt und es regnete leise vor sich hin. Damit die Tiefkühltruhen versorgt waren, schaltete ich den Strom wieder an.
Insgesamt hatte es 48mm geregnet. Wir sind sehr moderat davongekommen.