
Fast alles, was wir auf der Erde an Kräutern und Gemüse anpflanzen, wird früher oder später Opfer des Ungeziefers. Mit den Hochbeeten haben wir mehr Glück. Also wollten wir den vorhandenen Platz im Gemüsegarten unter dem Sonnenschutz sinnvoll nutzen und neue Hochbeete bauen.
Wir haben ja noch die dicken Holzmasten, die uns die Stromgesellschaft im letzten Jahr großzügig überlassen hatte und die zum Teil noch auf den Schafweiden herum liegen. Der Durchmesser ist enorm, die Qualität ausgezeichnet. Und so entschieden wir uns, die dicken Dinger kurzerhand zu halbieren.

Für die Umrandung brauchten wir allerdings geeignete Bretter und so fuhr Daniel mit seinem Lastwagen ins Sägewerk. Dort war man gerade dabei, riesige Eukalyptusstämme in schöne Bretter zu sägen. 1A Ware benötigten wir nicht und im Sägewerk fiel allerlei Abfallholz an. Rand- und Endstücke, die nicht zu gebrauchen waren. Für uns gerade das Richtige. Er bekam einen großen Haufen für wenig Geld.
So konnte er sich für die Hochbeete passende Stücke heraussägen. Der Rest wandert nach und nach in den Ofen. Der Winter ist ja noch lang!

Wir erhielten drei schöne Beete, die rundum zugänglich sind und sich gut bearbeiten lassen.
Sie wurden mit Stallmist von Hasen, Hühnern und Schafen gefüllt. Dazwischen kam jeweils eine Schicht Unkraut und Grasschnitt.
Für das erste Beet haben wir Erdbeerpflanzen gekauft. In den beiden anderen will ich Schnittlauch und Spinat aussäen und im Frühling Paprika und Gurken anpflanzen.

In den vier alten Beeten wächst alles schon wunderbar. Süßkartoffeln haben wir im letzten Sommer verbuddelt und mittlerweile auch geerntet. Den ersten Salat können wir bald genießen. Rucola gab es schon und der Spinat sieht auch hervorragend aus. Unter den Bögen sind die Pflanzen vor Frost geschützt und so sind wir den ganzen Winter über gut versorgt.