El Niño schlägt unbarmherzig zu

Ich habe es unterschätzt und nicht so ernst genommen. Aber El Niño ist tatsächlich zum Godzilla geworden !!!!

Wir hier bleiben bisher von den unglaublichen Wassermassen verschont, die momentan im Dreiländereck Brasilien, Argentinien und Paraguay heruntergekommen. Der Fluss Paranà führt extremes Hochwasser. Der Stausee zwischen Brasilien und Paraguay droht überzulaufen. Daraufhin wurden am Itaipu-Staudamm alle Schleusen geöffnet. Unglaubliche 4800 Kubikmeter Wasser stürzen pro Sekunde in die Tiefe. Videos von diesem Wasserspektakel kursieren in den sozialen Netzwerken und haben es bis in die deutschen Nachrichten auf ntv geschafft. Während Brasilien glimpflich davon kommt, überschwemmt das nach Süden ablaufende Wasser große Teile von Paraguay. Auch die Wasserfälle von Iguazú sind für die Touristen gesperrt.

Der Itaipu-Staudamm war das größte Wasserkraftwerk der Welt, bis 2012 der Drei-Schluchten-Staudamm in China in Betrieb genommen wurde. Er ist eine große Touristenattraktion und kann mit unterschiedlichen Führungen besichtigt werden.

Durch die enormen Regenmassen führt nicht nur der Rio Paranà Hochwasser, auch der Rio Uruguay sorgt für heftige Überschwemmungen in Argentinien und im Norden Uruguays. Ebenso der Rio Negro bei uns im Land und deren viele kleine Nebenflüsse.

Bei uns im Süden regnet es nicht so heftig. Dafür nieselt es unter einer Dauerbewölkung. Alles ist nass, feucht und glitschig. Gemüse fault bereits auf dem Boden und die Preise für Tomaten, Paprika und Co bleiben weiterhin auf Rekordhoch.

Wir haben aufgerüstet und mittlerweile 30 Tomatenpflanzen in Töpfe gesetzt.

Dazu 20 Paprikapflanzen und morgen kommen noch Gurken dazu. Damit, und dem ganzen Mangold und Spinat, sind wir gut ausgestattet. Wer weiß, was noch kommt!

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