Damit es uns ja nicht zu langweilig wird!

Am gestrigen Sonntag war es mal wieder Zeit, die großen Tanks der Viehtränken aufzufüllen.

Eigentlich keine große Sache: Pumpe an und Wasser marsch!

Nur dass gestern nichts marschierte! Im Schlauchsysthem herrschte Totenstille.

Steffen überprüfte erst mal das Naheliegende: den Strom. Der war da. Also lag das Problem vielleicht an der Pumpe. Die hängt unten in der Senke, 500m vom Haus entfernt, im Brunnenloch. Ein kleiner Spaziergang. Auf den ersten Blick war außer einem Wespennest in der Nähe nichts zu sehen. Er kam wieder hoch, packte Werkzeug und die Giftspritze gegen die Wespen ein und marschierte wieder nach unten. Ich bezog meinen Beobachtungsposten oben am Haus mit dem Fernglas. Ich sollte den Stromschalter betätigen, wenn er unten soweit war. Aber die Pumpe gab keinen Mucks von sich. Nach vielen Jahren harter Arbeit hatte sie nun den Geist aufgegeben. Kaputt! Dann müssen wir eben eine neue Pumpe kaufen.

Heute, am Montagmorgen machte sich Steffen also auf den Weg nach Tarariras. Dort gibt es ein Geschäft, wo es Pumpen zu kaufen gibt. Naja, wenn er Glück hatte, gibt es eine Pumpe. Keine Auswahl, die oder keine!

Das Glück war uns hold und Steffen brachte eine Pumpe mit. Da das Ding ziemlich schwer ist und ich da keine große Hilfe bin, holte er sich Daniel zur Hilfe und gemeinsam installierten sie die neue Pumpe.

Um das Ganze noch einbisschen komplizierter zu machen, spielte das Wetter auch noch eine Rolle in dem Drama! Heute Nacht hatte es 14mm geregnet. Gestern hatten wir 24 Grad bei eitel Sonnenschein, heute nur noch 12 Grad mit stürmischen Windböen. Es kam, wie es kommen musste: gegen Mittag flackerte das Licht, dann war plötzlich der Strom ganz weg! Irgendwo muss eine Stromleitung im Sturm gerissen sein. Nun kam also auch noch der Generator zum Einsatz.

Der Generator tuckert, die Pumpe läuft und der Tank füllt sich langsam mit Wasser! Alles gut!

Und auf den Strom warten wir halt noch ein Weilchen 😉

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