Die Steuergesetze in Uruguay wurden im Mai 2026 geändert, und das rückwirkend zum 1.Januar 2026.
Neu ist, dass auch auf Mieteinkünfte und Kapitalerträge im Ausland Steuern erhoben werden.
Uruguay nimmt am internationalen Datenaustausch teil, es gibt also kein Entrinnen.
Werden von uruguayischer Seite Steuerhinterziehungen festgestellt, sind die Strafen drakonisch! Das kann bei nachgewiesenem Vorsatz bis zum Entzug der Aufenthaltsgenehmigung gehen!
Längerfristige Verträge abzuschließen, ist also äußerst riskant, weil der Brauch, rückwirkend und im Verlauf nachbessernd, üblich ist.
Leider sind Steuersachen unter den Expats absolute Tabuthemen. Ebenso die Altersvorsorge und das Leben im hohen Alter allgemein. Auch über die Krankenversicherung und die Leistungen im Krankheitsfall kursieren viele Informationen unterschiedlicher Qualität.
Es empfiehlt sich also, ganz kritisch bei der KI nachzufragen. Wenn man tiefgreifend Fragen stellt, bekommt man über jede einzelne Firma oder Krankenkasse in Uruguay ausführlich die Informationen, die einem bei der Entscheidungsfindung behilflich sind. Sich nicht mit der ersten Antwort zufrieden geben, sondern nachfragen, nachbohren. So kitzelt man auch unangenehme Antworten aus dem Internet, die einem bei der oberflächlichen Betrachtung vorenthalten werden!
Woher bekommen wir unsere Informationen ? Wir sehen uns täglich eine Nachrichtensendung im Fernsehen an. Zusätzlich haben wir verschiedene Nachrichtensender auf YouTube abonniert, die zum Teil stündlich informieren, Sitzungen und Reden aus dem Parlament übertragen und vieles mehr. Mit einem zeitlichen Aufwand von täglich etwa eineinhalb Stunden sind wir so relativ umfassend über die hiesige Politik und Wirtschaftslage informiert. Mit dem Übersetzungsprogramm auf YouTube und einer zusätzlichen App lassen wir uns die komplizierten Zusammenhänge zum besseren Verständnis auf Deutsch übersetzen.