

Der Sonnenschutz/ bzw. die Bedachung rund ums Haus ist abgeschlossen.
Wir hatten die blauen Dächer schon Anfang Dezember bestellt, sie aber erst letzte Woche abholen können. Dazwischen lag viel Arbeit. Die Holzpfosten mußten gesetzt werden und die Dachkonstruktion aus Eisenstangen wurde anschließend darauf verschweißt. Um der schlimmsten Hitze zu entkommen, wurde immer dort gearbeitet, wo gerade Schatten war. Manchmal machte der heftige Wind einen Strich durch die Rechnung. Regen hatten wir, leider, die letzten Wochen nicht zu befürchten. Steffen und Gastón haben ihre Arbeit gut gemacht. Die Sonne brennt nun nicht mehr durch die großen Fenster und heizt alles auf. Bei einer Außentemperatur von über 30 Grad ist es im Haus angenehm kühl. Und wenn beim nächsten Sturm die Wohnung trocken bleibt, haben die Dächer ihren Zweck erfüllt.
Ich habe in der Zwischenzeit Zäune gezogen. Meine Ziegen haben zusammen mit der Schafherde und den Eseln einen riesigen Auslauf von über 9 Ha. Dort können sie sich tagsüber frei bewegen, Bäume anknabbern, auf den Felsen klettern und so viel Gras fressen, wie sie möchten. Aber mein Garten übt einen größeren Reiz aus. Obwohl mit einem Holzzaun umgeben,bietet dieser für die neugierige Bande kein Hindernis. Man springt einfach darüber oder schlüpft zwischendurch. Nachdem sie nun einen Obstbaum abgebrochen und gefressen hatten und auch diverse andere Pflanzen angeknabbert wurden und ein Machtwort von meiner Seite keine Wirkung zeigte, habe ich rund um den Holzzaun noch einen Elektrozaun mit drei Schnüren in unterschiedlicher Höhe angebracht. Wer nicht hören will, muß fühlen. Kaum ans Stromnetz angeschlossen, zeigte er auch gleich seine Wirkung. Meine Ziegen machen nun einen großen Bogen um meinen Garten!
Im Hühnerstall gab es auch eine Veränderung. Nachdem die Hühner meine Fasanen-Dame attackiert hatten und sie darauf am Folgetag gestorben war und sie auch die sechs Perlhühner, die Steffen von der Versteigerung mitgebracht hatte, nicht in Ruhe lassen wollten, habe ich auch dort einen Maschendrahtzaun angebracht. Er teilt nun den großen Auslauf in zwei Teile. Die Hühner und Chajas haben mit dem Hühnerhaus zwei Drittel des Geheges. Das andere Drittel, immerhin noch 6 mal 20 Meter groß, teilen sich nun die Perlhühner, die Hasen und der Fasan. Jetzt herrscht wieder einigermaßen Frieden. Obwohl die Hühner sehr viel Auslauf und genug zum Fressen haben, sind sie untereinander nicht zimperlich. Einige der Hennen sehen ziemlich zerrupft aus. Das zuletzt geschlüpfte Küken setzt sich lautstark zur Wehr, entwickelt sich aber prächtig. Sein Geschwisterchen, das Steffen aufpäppeln wollte, hat es nicht geschafft. Und obwohl die Hühner auf den ersten Blick so harmlos wirken, sind sie ziemlich brutal. Was nicht passt, wird totgehackt.
Hallo ihr zwei! Eure „Villa“ nimmt ja richtige Formen an. Sieht gut aus! !!! Was eure Tiere anbelangt da heisst es auch:wer ist der Stärkere? !!!! Wie im wirklichen Leben! !!
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Danke, jetzt wohnen wir richtig luxuriös 😂
Mit den Tieren darf man sich keinen Fehler erlauben. Sie nutzen alles schamlos zu ihrem Vorteil aus! Bisher sind wir immer als Sieher vom Platz. Hoffen wir mal, daß das so bleibt😉
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