
Ja, bei solch einer Körnerlieferung könnte man schon mal auf den Gedanken kommen.

Zwei mal im Jahr machen wir eine Großbestellung beim Versandhandel. Damit sich das Ganze auch lohnt. Die Ware wird von einem Lieferdienst an eine Privatadresse in Tarariras gebracht. Die Verteilung bedeutet für die Bewohnerin ein willkommener Zusatzverdienst. Per WhatsApp gibt sie uns Bescheid, dass wir die Bestellung abholen können.
Dass jemand über 25 kg Körner kauft, kommt wohl nicht so oft vor und bei der zweiten Lieferung fragte die gute Frau dann auch nach. Ihre Reaktion auf die Antwort war köstlich! „Die ganzen Körner esst ihr selbst?“ Nein, das konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen und überreichte Steffen die zwei Säcke mit einem Blick, der sie an unserer Zurechnungsfähigkeit zweifeln lies.

Gut verpackt in Glas- und Plastikdosen, sind wir für die nächsten 6 Monate wieder versorgt: Weizenvollkornmehl, Roggenmehl, Couscous, Leinsamen, Chia, Sonnenblumenkerne, Sesam und vor allem zwei Sorten Hartweizengrieß für die Nudelherstellung!!!
Ich kaufe nicht gerne in Kleinmengen ein, vor allem, weil einige Artikel in Tarariras gar nicht vorrätig sind. Ich habe alles, was ich regelmäßig zum Kochen und Backen benötige, in großen Mengen zu Hause. So kann ich kurzfristig entscheiden, was es am jeweiligen Tag zum Essen gibt oder kann mich inspirieren lassen, wenn mir mal gar nichts einfällt. Ich habe meine Vorräte gut im Griff. Mit dem bewährten Rotationssysthem wird nichts alt oder schlecht. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass man nur das bevorratet, was man auch benutzt.