
Gestern Vormittag wollten wir nach Tarariras fahren. Ich habe noch kurz nach unseren Küken gesehen und etwas Futter gebracht, als ich bemerkte, daß eines der Küken außerhalb des Zaunes war. Das Einfangen gestaltete sich etwas schwierig, weil es sich nicht fangen lassen wollte ! Also habe ich Steffen zu Hilfe gerufen, der gerade das Auto aus dem Galpon holte. Mit vereinten Kräften haben wir dann den Ausreiser wieder an Mutters Schoß gebracht. Der Hühnerstall steht etwa 5 m neben dem Galpon. Dazwischen sind Steine, Gras und etwas Schrott, was man vielleicht noch gebrauchen kann. Und davor ein Sand – und Steinehaufen . Warum ich das so genau erkläre ? Auf dem Rückweg von den Hühnern bemerkte Steffen eine Bewegung und beim genaueren Hinsehen eine Schlage, die sich gemütlich auf dem Sand fortbewegte.Sie war fast einen Meter lang und wir beschlossen sofort, die muß weg ! Er also ins Haus, die Machete holen, ich hatte in der Zwischenzeit einen breiten Spaten zur Hand und dann ging es gemeinsam auf Schlangenjagd. Kurz hinter dem Kopf habe ich sie dann erwischt und am Davonkriechen gehindert. Steffen musste dann nur noch zuschlagen.
Obwohl wir keine Experten sind, haben wir doch festgetellt, daß es keine Giftschlange war. Naja, jedenfalls keine, deren Biss für uns hätte tödlich enden können. Der Nachbar hat es uns am Abend bestätigt. Aber kurz vor ihrem Tod hat sie eines von unseren Küken gefressen !!!!! Sie war auf dem Rückweg aus dem Hühnerstall !!! Das habe ich erst bemerkt, als ich nach der ganzen Aufregung noch mal kurz bei den Küken war und nur noch Vier bei der Henne fand ! Den Beweis lieferte bei genauer Betrachtung die Schlange selbst, eine dicke Wölbung im Körper !
Das ist aber kein gutes Omen für die Hühnerfarm und und Eier“Ernte“!!!LG Conny
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