
Die Taglilien kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum und wachsen hauptsächlich in China. Dort werden sie großflächig angebaut und finden ihre Verwendung im medizinischen Bereich sowie in der Küche. Alle Teile der Pflanze, von der Wurzel bis zur Blüte, sind essbar. Daher eignet sie sich hervorragend als Gartenpflanze, wenn man Kinder oder Haustiere hat.

Die Blüte lebt nur einen Tag. Daher ist auch der deutsche Name abgeleitet. Da sich ab dem Frühsommer aber ständig neue Knospen bilden, blüht die Taglilie praktisch den ganzen Sommer über.

Unser Exemplar war, wie die meisten Pflanzen, ein Zufallsfund in einer Gärtnerei.
Sie ist absolut pflegeleicht, stellt weder an Standort noch Bodenbeschaffenheit besondere Ansprüche und ist winterhart. Im Herbst lässt man das welke Laub einfach stehen. Das schützt den Wurzelstock ausreichend, sodass die Pflanze im Frühling neu austreiben kann. Eine gut gewachsene Lilie verzeiht auch großzügig, wenn man das Gießen vergisst. Bei uns hat sie die zwei Dürrejahre ohne einen zusätzlichen Tropfen Wasser überstanden. Sie blüht dann halt nicht so reichlich.
Die ideale Gartenpflanze also für Neulinge oder Gärtner mit dem „toten Daumen“!