Schritt für Schritt

Trotz Lämmeraufzucht finden wir doch noch Zeit für andere Arbeiten.

Steffen hat seinen Keller vollendet. Er hat ein schönes Kuppeldach. Fehlt nur noch die Tür. Da diese aber passgenau gefertigt werden muss, dauert das noch eine Weile.

Für eine gute Belüftung sorgt das kleine Fenster. Wenn rundherum die Erde aufgeschüttet ist, wird Rosmarin als Beschattung gepflanzt. In wenigen Metern Entfernung wachsen seit einem Jahr schon vier Eukalyptus-Bäume. Auch sie werden im Sommer für Schatten sorgen.

Der Keller steht auf Granitboden, deshalb konnte nicht tiefer gegraben werden. Der schwarze Granit zieht sich über einen Großteil des Geländes und ist mal mehr, mal weniger mit Erde bedeckt. An manchen Stellen liegt der Grasboden nur wenige Zentimeter auf. Hier wächst rein gar nichts.

Der mächtige Granitfels prägt das Bild der Landschaft und gibt malerische Fotomotive.

Eine kleine Schlucht führt bis in den Eukalyptus-Wald des Nachbargrundstücks. Hier lässt sich schwer ein Grenzzaun errichten. Die Schafe wagen sich sehr selten in dieses Gebiet. Für die kletterfreudigen Ziegen ist es dagegen ein Paradies. Bis vor zwei Jahren hatten wir die Ziegen hier bei den Schafen auf der Weide. Nachdem sie aber täglich ausgebüxt waren und wir sie ständig vom Nachbargrundstück holen mussten, bekamen sie bei den Eseln auf der anderen Seite ihre Weide, die besser zu sichern ist. Auch nicht 100%, aber doch so einigermaßen. Es ist schwer, Ziegen am Ausbruch zu hindern. Sie finden immer einen Weg.

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