
Auf den mageren Wiesen zwischen unserem selbst gepflanzten Wald, der nun langsam seinem Namen gerecht wird, blühen momentan die Rittersterne. Sie gehören zur Familie der Amaryllis und sind in Südamerika heimisch. Sie sind etwas kleiner als die vor einigen Wochen rosa blühenden Amaryllis. Völlig blattlos kommen die edlen weinroten Blüten an dem nackten Stengel besonders gut zur Geltung.

Nach der Blüte entwickelt sich eine Fruchtkapsel, die mehr oder weniger viele Samen erhält. Aus den Samen kann in einigen Jahren eine Zwiebelknolle wachsen, die dann wiederum die wunderschönen Blüten hervorbringt. Die Rittersterne scheinen sich bei uns sehr wohl zu fühlen. Fanden sich nach der langen Trockenperiode in vergangenen Sommern nur ganz vereinzelt einige Exemplare, entdecken wir nun Jahr für Jahr mehr von ihnen.