Die letzten Tage stieg das Thermometer auf über 38 Grad. Dazu kam ein heißer Wind aus Norden, der zusätzlich alles austrocknete. Wir kamen mit dem Gießen kaum nach. Montag und Dienstag kam aus dem Brunnen kein Wasser. Der Tank war aber voll gefüllt, sodass wir die zwei Tage gut überbrücken konnten. Wir haben alles an Wasserkanistern aufgekauft, was in der näheren Umgebung zu bekommen war. So können wir mit dem Auto jedes Mal etwa 300 Liter Wasser aus dem Fluss holen. Vier bis fünf Fahrten täglich sind nötig, um alle Pflanzen im Park und die Tränken der Tiere mit Wasser zu versorgen. Dank unserer Freunde haben wir das gut geschafft.
Heute Nacht hat es zwei Stunden geregnet. Das verschafft uns eine Verschnaufpause. Der Brunnen gibt wieder Wasser. Wir konnten wieder duschen und die Waschmaschine füllen.
Die Hühner sind seit drei Wochen am Brüten. Drei Hennen in einer Kiste auf 18 Eiern. Und das bei 38 Grad. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen. Als zwei Küken geschlüpft waren, begann der Zoff, wer sich denn nun um die Kleinen kümmert. Sie stritten sich um den Nachwuchs. Ein drittes, gerade geschlüpftes Küken überlebte die Hackerei nicht. Darauf hin schnappte ich mir die zwei Küken und werde mich nun selbst drum kümmern. Die restlichen Eier waren wohl nicht befruchtet. Unser Hahn starb, kurz nachdem sich die Hühner zum Brüten gesetzt hatten, vor drei Wochen den Hitzetod.
Den Hitzekoller bekamen nur die Hühner😁 wir kommen mit einem kühlen Bier noch ganz gut über die Runden 😂den meisten Stress hat momentan der Kühlschrank, er kommt mit dem Kühlen der Getränke kaum nach !