Am Ostersamstag entschlossen wir uns kurzfristig für einen kleinen Ausflug nach Santa Ana an den Strand. Der ist nur 40 km entfernt und schnell zu erreichen.
Es war schon bei uns etwas windig, als wir Santa Ana erreichten, wehten uns vom Rio de la Plata aus allerdings heftige Sturmböen entgegen. Vom Strand war nichts mehr zu sehen, die Wellen klatschten das Wasser bis an die Steilküste heran.

Die Wellen waren sicher über einen Meter hoch. Wir standen oben an der Abbruchkante der Steilküste. Von dort aus lässt sich das schwer beurteilen.
Es war sehr beeindruckend. So in Aufruhr hatten wir den sonst so still dahinplätschernden Fluß noch nie erlebt!

Wir beobachteten zwei Surfer, die mit den Wellen kämpften und genossen einfach den kühlen Wind und die kalten Wasserspritzer im Gesicht!
Der Sommer hat nun endgültig Abschied genommen. Die schwül-heißen Tage liegen endlich hinter uns und wir können bei Temperaturen um die 20 Grad endlich wieder durchatmen.
Wir genossen einen herrlichen Spaziergang oben auf der Panoramastrasse. Zwischen die kleinen Gässchen der Siedlung mit ihren hohen Eukalyptus-Bäumen haben wir uns nicht getraut. Der heftige Sturm hat alles ordentlich durcheinander geweht und hin und wieder wirbelten Äste von den Bäumen.

Viele Eukalyptus-Bäume stehen in voller Blüte und verbreiten einen aromatischen Duft. Hier kann man die schönen Blütenquasten in einem edlen cremeweiß bewundern.