
Es wurde Zeit, die Quitten von den Bäumen zu holen. Sobald sie ihre typisch gelbe Farbe erreichten, machten sich die Loro‘s über sie her, die sich noch immer in der Umgebung aufhalten, obwohl die Feigenbäume längst restlos leer gefressen sind. Neben den lauten, kreischenden Loro‘s ist auch täglich am Nachmittag unser Fuchs zu Stelle, der sich ebenfalls an den Feigen, Pfirsichen und den Trauben sattgefressen hat und sich nun an den Quittenbäumen bedient. Er hat jegliche Scheu verloren und spaziert durch den Park, als sei er hier zu Hause. Ist er ja eigentlich auch. Wenn ich einen Stein nach ihm werfe, um ihn zu verjagen, getroffen habe ich bisher noch nie, geht er zum Stein und guckt ganz traurig, so, als erwarte er ein Leckerli von mir. Es bleibt also nichts anderes übrig, als das Obst zu entfernen und zu hoffen, dass er geht, wenn er nichts mehr fressbares findet. Obwohl er den Komposthaufen auch entdeckt hat und da ist für einen hungrigen Streuner immer was zu holen, und seien es nur leere Eierschalen.

Also haben wir diese Woche die Quitten geerntet und verarbeitet.

Es gibt wieder einige Liter Saft und viele Gläser Gelee!