Krank sein ist momentan die beste Option

Jedenfalls, wenn es das Futter betrifft. Unser krankes Schaf hat Sonderbehandlung, solange sie mit Medikamenten behandelt wird. Sie genießt unsere besondere Aufmerksamkeit trotz der Schmerzen, die sie sicherlich noch hat und erfreut sich als einziges unserer Schafe an grünem, frischem Gras. Die Genesung schreitet sichtbar voran. Vor einigen Tagen hatten wir sie halb tot und völlig dehydriert auf der Weide gefunden. Unter der guten Pflege blüht sie regelrecht auf. Neben frischem Gras, was sich im Park noch an einigen wenigen Stellen gehalten hat, wird sie mit Trockennahrung gefüttert. Sie darf fressen, soviel sie will, ohne Limit.

Auf den Weiden ist mittlerweile alles vertrocknet. Wir haben den trockensten Januar seit 10 Jahren, und Regen ist weiterhin nicht in Sicht. Eine Hitzewelle jagt die nächste mit Spitzenwerten um die 40 Grad.

Wir fangen nun mit dem Zufüttern bei den Schafen an. Sie bekommen Trockenfutter in Pellettform und zusätzlich noch eine Melasse mit Vitaminen und Mineralstoffen. Das Heu auf den Weiden füllt zwar noch den Magen, enthält aber kaum Nährstoffe.

Sonnenblumen werden an Liebhaber verfüttert und auch die Feigen finden dankbare Abnehmer.

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