Eine Schlange

Bei meinem täglichen Gang über die Schafweiden habe ich eine gerade abgestoßene Schlangenhaut entdeckt. Vom Kopf, man kann die Augenlöcher genau erkennen, bis zur Schwanzspitze misst sie in etwa 1,5 Meter.

Einige Tage später entdeckte ich dann die wahrscheinlich dazugehörige Schlange während dem Gießen im Park. Länge und Hautzeichnung passten genau und so viele Schlangen gibt es nun doch nicht bei uns, dass es sich um ein weiteres Exemplar gehandelt haben könnte.

Wir forschten im Internet, um was für eine Art es sich denn handelt, haben aber kein genaues Ergebnis finden können. Wir einigten uns auf eine südamerikanische Rennnatter. Kopfform, Größe und Hautzeichnung stimmen in etwa überein, bei der Farbe waren wir etwas unschlüssig. Aber die variiert sowieso recht häufig.

In Uruguay gibt es ziemlich viele Schlangen, wobei bei drei Arten der Biss für einen Menschen tödlich endet. Die auffällig bunte Korallenschlange habe ich in einem früheren Beitrag schon vorgestellt. Die zwei anderen giftigen Arten sind mir bisher noch nicht begegnet. Auch Klapperschlange, Anaconda und Boa constrictor kommen vor, es gilt also, die Augen offen zu halten. Egal, wo man unterwegs ist.

Da ich sie bei Sichtkontakt auf die Schnelle eh‘ nicht einordnen kann, gilt für mich: Abstand halten und bevor ich auf den Boden greife, beim Unkrautrupfen zum Beispiel, mit einem Stock die Umgebung abklopfen!

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