
Es ist schon Tradition. Steffen machte sich am Freitag auf den Weg nach Durazno. Daniel war mit seiner Familie und fast dem gesamten Hausrat schon am Mittwoch hingefahren und hat sich dort häuslich niedergelassen.

Zelte wurden aufgebaut, der Gasherd und andere elektrische Geräte wurden angeschlossen. Man durfte sich wie Zuhause fühlen. Strom, Trinkwasser und Feuerholz gab es umsonst für alle Teilnehmer des Festivals. Die Besucher wurden auf einen etwa drei Kilometer entfernten Campingplatz gelotst.

Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt. Es gab alles, was die uruguayische Küche hergibt. Auf dem angeschlossenen Markt konnte man sich mit allem versorgen, was man so braucht: typische Gaucho-Kleidung, alles rund ums Pferd, Haushaltswaren, die obligatorischen Klappstühle, Kinderspielzeug und vieles mehr. Auch Messer in unterschiedlichen Größen und Schlagringe!!

Das Festival ist gelebte Tradition. Drei Tage lang wird gefeiert. Es gibt farbenprächtige Umzüge, Rodeo, Wettreiten, Musik und Tanz.
