
Fässer-Reiten, Rodeo und ein bunter Umzug in traditionellen Trachten erwartete den Besucher.
Dazu gab es den üblichen Jahrmarkt, Hüpfburgen für Kinder, ein großes kulinarisches Angebot und eine Live-Bühne, wo bis zum Morgengrauen ordentlich Musik gemacht wurde.

Übernachtet wurde in Zelten oder im Auto.

Kreuz und quer im Wäldchen und den angrenzenden Freiflächen standen die Zelte und Autos. Das Festival-Gelände ist ein beliebter Ferienort, wo die Einheimischen gerne ihren Urlaub verbringen; mit Zeltplatz, kleinem Zoo, Spielplätzen und einigem mehr.

Die Pferde für die Reitveranstaltungen wohnten mit ihren Besitzern mitten im Getümmel.

Man hatte den kleinen See über die trockenen Monate hindurch gehegt und gepflegt, sodass wenigstens die Pferde eine kleine Erfrischung bekamen. Früher plantschten die Kinder mit im Wasser, als der See noch mehr als dreimal so groß war.
Das Futter für die Pferde hatten die Besitzer mitgebracht. Es gab keine grünen Weiden für die Tiere.

Hier leben die Uruguayos ihre Traditionen, für viele ist so ein mehrtägiges Fest der einzige Urlaub im Jahr. Man hat die ganze Familie im Schlepptau dabei, trifft Freunde und Bekannte, schwelgt in Erinnerungen, tauscht Neuigkeiten aus und träumt von besseren Zeiten. Hier sind die Einheimischen unter sich. Schade! Es waren einige Argentinier und Brasilianer auf dem Fest. Aber Steffen war der einzige Nicht-Südamerikaner!
