
In diesem Jahr teilen wir die Trauben mit den Vögeln. Das Futter ist rar für die Piepmätze und so stürzen sie sich auf alles, was sie erwischen können. Die Apfel- und Birnbäume sind mit Netzen gesichert. Auch die Pfirsichbäume werden wir abdecken müssen, wenn wir etwas ernten wollen. Für die Wasserversorgung habe ich überall im Park Vogeltränken aufgestellt. Das scheint sich in der Vogelwelt herumgesprochen zu haben! Die Papageienvögel nehmen langsam Überhand und müssen teilweise verscheucht werden. Wie in einem Vogelpark zwitschert und flattert es den ganzen Tag. Es sind neue Vögel da, die ich vorher noch nie gesehen habe und im Hühnerstall über der Tür brütet die Taube inzwischen ein drittes Mal und ist mittlerweile so zahm, dass sie nicht mal mehr aufgeregt flattert, wenn ich in den Hühnerstall komme, sondern entspannt weiter brütet.

So viel Vogelvolk braucht natürlich eine Menge Futter. Die Vögel sind sehr gelehrig und warten schon in der Nähe des Hühnerstalls, wenn ich morgens und abends mit dem Futter komme. Das wird sehr großzügig verteilt, damit jeder etwas abbekommt.

Und die Trauben lassen wir hängen, ohne sie mit Netzen zu schützen. Für uns ist genügend da, sollen sich die Vögelchen die Bäuche vollschlagen. Unser Campo ist im weiten Umkreis die einzige Futterquelle und wir können zudem noch die vielfältige Vogelwelt bestaunen.