Eine blühende, bunte Oase

Allen Widrigkeiten zum Trotz wächst und blüht es im Park. Das stundenlange Gießen zeigt Erfolg, jeden Tag öffnen sich neue Blüten der Rosen.

Der Oktober ist der Rosenmonat in Uruguay. Wir haben mittlerweile über 50 verschiedene Sorten im Park stehen und freuen uns bei jedem Spaziergang über die üppige Vielfalt in Farbe und Duft.

Die Rosen sind sehr robust, ertragen den trockenen Wind und die intensive Sonneneinstrahlung mit bewundernswertem Langmut und bilden unzählige Blüten aus. Sie werden natürlich auch jeden Tag gegossen und regelmäßig mit Dünger versorgt.

Am Samstag haben wir 13 Schafe verkauft. Die acht jungen Weibchen wurden gleich zusammen von einem Züchter erworben, sodass sie sicher noch ein langes geruhsames Leben vor sich haben.

Den ganzen Tag über war es bewölkt und ziemlich kalt. Am Nachmittag hat es dann für einige Zeit genieselt. Nicht viel, aber es hat ausgereicht, alle Oberflächen nass zu machen. Mit etwas Glück wächst auf den Weiden Gras, wenn die Sonne sich die nächsten Tage zurückhält und nicht wieder alles austrocknet.

Mittlerweile ist die landesweite Trockenheit auch in der Politik und dem Bewusstsein der Bevölkerung angekommen. Der Landwirtschaftsminister stellt die Menschen auf höhere Preise ein. Der Gemüseanbau ist sehr Wasser- und dadurch auch sehr kostenintensiv. Für Kürbisse und Kartoffeln sieht es im nächsten Jahr schlecht aus. Was jetzt nicht im Boden ist und wächst, wird nichts mehr. Dezember und Januar sind die heißesten Monate, da liegen die meisten Anbauflächen brach.

Die Ernte von Hafer, Gerste und Weizen, die hier den Winter über wachsen sollen, sind zum großen Teil ein Totalausfall und die Frühlingsaussaat ist noch nicht im Boden.

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