
Wir haben uns entschlossen, unsere Ruinenlandschaft weiter auszubauen und dieses Mal dem ganzen einem Kloster-Charakter zu geben. Die Fundamente waren schnell gesetzt und dann konnte es auch schon los gehen. Es werden zwei Mauern gestaltet, mit Rundbogenfenstern und jeweils in der Mitte mit einem Durchgang, ebenfalls mit einem Rundbogen.

Die Mauern entstehen rechts und links vom alten Eukalyptus-Baum. Davon steht auch nur noch der Stamm und der verwittert und zerfällt nach und nach. Vor einigen Jahren wurde der imposante Baum vom Blitz getroffen und fast vollständig zerstört. Er passt hervorragend in die Szenerie.

Die runden Fenster, die wir in unseren ersten Mauern gebaut haben, haben wir über stabile Eisenringe gelegt, die dem ganzen Halt gaben, die aber auch mit im Bauwerk verbaut wurden.
Dieses Mal wollten wir eine andere Technik ausprobieren. Die obere Rundung wurde mit stabilem Drahtgeflecht und Beton geformt und mit Holz und Ziegeln stabilisiert. Am nächsten Tag, nachdem alles getrocknet und ausgehärtet war, haben wir die Stützen mit klopfendem Herzen entfernt. Wir waren nicht ganz sicher, ob das auch so klappt, wie wir uns das vorgestellt hatten.
Es hält !!

Unsere ersten Rundbogenfenster sind stabil und wurden dann auch gleich mit den Ziegeln ummauert. Alle vier Mauerteile sind uns gut geglückt. Als nächstes werden die Säulen hochgezogen, die dann den Durchgang bilden sollen und auch einen Rundbogen erhalten. Das wird eine weitere Herausforderung.
Momentan ist es ziemlich regnerisch und feucht. Da bietet es sich an, schon mal langsam mit der Bepflanzung zu beginnen. Der linke Baumstamm bekam ein Drahtgeflecht verpasst. Hier soll das Geißblatt, das ich am Fuß gepflanzt habe, hochwachsen. Vor dem alten Eukalyptus-Stamm haben wir einen Sommerflieder gepflanzt. Der kann sich hier, geschützt von drei Seiten, ordentlich ausbreiten und mit den schönen Blüten die Schmetterlinge anlocken.
An jeder Mauer wird Efeu gepflanzt. In einigen Jahren wird von den Ziegeln nicht mehr viel zu sehen sein.