
Ein Hauch von Lavendel liegt in der Luft. Über 300 Lavendelbüsche stehen in voller Blüte.

Nach dem Frühstück sitzen wir gerne auf unserer Bank am Rande des Obstgartens. Am Morgen sind die Temperaturen noch erträglich. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht. Momentan ist es fast unerträglich heiß und schwühl und was nicht bis Mittag erledigt ist, bleibt liegen. Um kurz nach sechs Uhr stehen wir auf. Die Schafe sind schon wach und warten darauf, hinaus auf die Weide gelassen zu werden. Nach dem Frühstück wird bis zum Mittag draußen gewerkelt. Die ersten Lavendelbüsche sind verblüht. Zeit für den ersten Schnitt. Jetzt im Frühjahr werden sie ordentlich zurückgeschnitten, das heiße Klima macht dem Lavendel nichts aus. Bis zum Herbst hat er wieder neu ausgetrieben. Die zweite Blüte bleibt dann bis in den Winter hinein stehen und versorgt die Insekten mit Nahrung, wenn alle anderen Pflanzen schon lange verblüht sind.

Die meisten Rosen sind verblüht und vom Lavendel komplett überwuchert. Es wird also Zeit, alles wieder frei zu schneiden, damit auch die Rosen erneut austreiben und blühen können.
Da fällt eine Menge Grünabfall an.

Das mediterrane Flair zieht sich durch den ganzen Park. Zypressen wachsen zwischen Rosensträuchern und Lavendel. Olivenbäume stehen auf den freien Flächen und das gewaltige Blätterdach des Feigenbaums gibt erholsamen Schatten.

Vorsicht ist angesagt beim Zurückschneiden der Gewächse. Ab und an findet man ein Vogelnest. Dieses hier ist schon verwaist. Die kleinen Piepmätze haben ihr geschütztes Heim verlassen.
