
Unser Zimt-Baum hat den Winter gut überstanden. Einige wenige Blätter haben leichte Frostschäden, aber ansonsten sieht das Bäumchen noch relativ gut aus.
Der Platz, auf dem er steht, allerdings nicht! Wenn man auf der Terrasse sitzt, hat man ihn direkt vor sich, diesen Schandfleck im Park! Der alte Baumstumpf hält auf seiner Seite die Wäscheleine und sieht eigentlich auch ganz dekorativ aus. Aber drum herum ist alles irgendwie so gammelig und modrig, dass sogar Pilze, allerdings keine essbaren, wachsen. Mit dem Rasenmäher ist dem Ganzen schwer beizukommen, weil zahlreiche dicke Wurzeln aus der Erde gucken. Also habe ich jetzt angefangen, die ganze obere Grasschicht abzutragen und morsche Wurzeln zu entfernen. Die Erde wird mit Schafdung etwas angereichert und die zwei im letzten Herbst gepflanzten Büsche mit einem weiteren der gleichen Sorte und einigen blühenden Bodendeckern ergänzt. Rund um den alten Baumstumpf wird alles schön sauber gemacht und das ganze Arrangement mit Ziegeln eingefasst. Wenn das fertig ist, ist der erste Schritt der Verschönerung der Parkhinterseite getan. Hier hinter dem Haus ist der Park noch etwas vernachlässigt, aber das wir sich spätestens im nächsten Winter ändern, wenn wir wieder größere Garten- und Grabearbeiten erledigen können. Denn mit dem Buddeln ist bald Schluss. Mit steigenden Temperaturen wird der Boden steinhart und die Planzzeit ist dann definitiv vorbei.
Nach drei Wochen Pause ist gestern und heute noch einmal ein Lämmchen zur Welt gekommen. Nun haben wir insgesamt 35 gesunde Lämmer. Unsere 10 Flaschenlämmer haben wir mittlerweile auf drei Mahlzeiten heruntergesetzt. Dadurch haben wir wieder etwas Zeit gewonnen, die wir nun im Park vertun können.
Der Nachtfrost hält sich eisern. Abgesehen von der Zone rund ums Haus ist morgens immer noch alles weiß gefroren. Bei einigen der Büsche, die schon vorsichtig ausgetrieben haben, sind die frischen Blättchen abgefroren, viele Bäume und Büsche sind noch völlig kahl. Zwanzig Kilometer weiter herrscht eine völlig andere Klimazone. Wenn wir nach Tarariras zum Einkaufen fahren, empfängt uns der Frühling in voller Pracht. Alle Bäume und Büsche leuchten im frischen Grün, dazwischen blühen Blumen und Sträucher um die Wette. Wenn wir dann auf dem Schotterweg wieder langsam nach Hause zuckeln, bleibt mit jedem gefahrenen Kilometer die grüne Pracht hinter uns zurück.