
Das nächste Obst ist reif im Park und wartet auf die Ernte.
Guayabo ( sprich: gua schabo) nennt es sich und ist eine einheimische Guavenart. In einigen Gegenden, z. B. in den Urwäldern Brasiliens, wächst es wild. In Uruguay kommt der Busch langsam in Mode und wird gegenwärtig in den Gartenmärkten verkauft. Auch hier, wie bei den schon vorgestellten Arazá, haben wir es mit einer geballten Ladung von Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanzien zu tun. Die einheimische Bevölkerung steht dem ganzen noch ziemlich skeptisch gegenüber. Getreu dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht,“ bleiben die kleinen Früchte in den Obstläden liegen.
Wir haben einen großen Busch im Park, und in diesem Jahr hängt er voll mit Früchten. Sie eignen sich hervorragend zum Frühstück im Müsli. Da es dieses Jahr eine besonders große Ernte wird, gibt es bestimmt noch einige Gläser Marmelade dazu. Wie bei den Kiwi‘s wird das Fruchtfleisch ausgelöffelt. Es schmeckt süß und aromatisch.