
Momentan haben wir drei Schafe, die sich plötzlich nicht mehr an die Regeln halten und aus dem Gehege ausbrechen, indem sie einfach durch die gespannten Drähte schlüpfen. Wir haben es schon mit einem Holzgestell probiert, das dem Schaf um den Hals gebunden wird. Die Äste sind länger als der Zwischenraum der Drähte. Damit sollte es unmöglich sein, durch zu kommen. Das funktioniert in etwa wie die Halskrause, die wir den Ziegen verpasst hatten, als sie immer wieder abgehauen sind. Bei den Schafen zeigte es keine Wirkung. Nach einigen Tagen hatten sie es raus, wie sie den Kopf verdrehen müssen, damit ein Ausbruch gelingt. Halskrausen in der Größe der Schafe gibt es nicht. Die ausgewachsenen Muttertiere haben dank der Wolle einen außergewöhnlich dicken Hals.
Also war guter Rat teuer; die Lösung dafür letztendlich dann auch! Wir haben 50 Holzpfosten gekauft, um die Zaunseite, an der die Schafe jeden Tag mehrmals durchschlüpfen, zu verstärken. Je enger die Pfosten stehen, desto fester und unbeweglicher ist der Draht. So die Theorie. Stundenlang waren wir beschäftigt, haben in der prallen Sonne schwer geschuftet! Genutzt hat es letztendlich nicht viel. Wir waren noch mit dem Befestigen der letzten Pfosten beschäftigt, als sich ein Stück weiter vorne wieder ein Schaf zwischen den Drähten durchzwängte!!! Das ist für die Tiere ein Spiel. Beschäftigungstherapie sozusagen. Sie spazieren gemütlich durch den Park, fressen hier einen Happen und dort ein Blümchen und warten darauf, dass wir sie bemerken und wieder hinaus jagen. Dann trotten sie gemütlich zur Tür im Zaun, lassen sich wieder auf die Weide geleiten und sobald wir die Tür geschlossen und ihnen den Rücken zugewendet haben, beginnt das Spiel von neuem. Frustrierend. Wenn sie weiter ausbrechen, wird uns nichts anderes übrig bleiben als sie zu verkaufen, bevor noch andere Schafe ihrem Beispiel folgen.

Auch mit den Iguanas sind wir bisher nicht wirklich weiter gekommen. Mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln sind wir gegen sie vorgegangen, genutzt hat es letztendlich nicht viel. Sie bedienen sich weiter an den frisch gelegten Eiern und wir haben das Nachsehen.
Gute Idee! Jetzt kann man die Tierchen in Zaun halten 😉 Liebe Grüße!
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