Nächstes Projekt: Schwimmteich

IMG_2245IMG_2246Oberste Priorität hat immer noch die Säuberung des Campo. Steffen ist seit Wochen damit beschäftigt, mit der Kettensäge die vielen Bäume auszuschneiden, herumliegende Äste einzusammeln und das Ganze dann zu verbrennen. Manchmal macht ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Mal regnet es oder es ist so windig, daß es unmöglich ist, die Holzhaufen zum Brennen zu bringen. Andererseits ist täglich die gleiche Arbeit mit der Zeit auch eintönig und man sucht nach Abwechslung. In solchen Situationen findet sich schnell Abhilfe. Auf der Südseite, dort wo die beiden Pferde und Esel untergebracht sind, hat es einige Stellen, an den frisches Wasser aus der Erde kommt. Eine Quelle ist eingefasst und zu einem einige Meter tiefen Brunnen gemauert, an den anderen Stellen sucht sich das  Wasser seinen eigenen Weg, allerdings immer in die Richtung hinunter zum Fluß. Das wollen wir nun in geordnete Bahnen lenken. An zwei natürlichen Senken im Gelände hat Steffen jeweils einen kleinen Staudamm errichtet, um das Wasser dort aufzustauen. Hier haben die Tiere schon mal eine praktische Tränke und wir brauchen uns über die Wasserversorgung keine Gedanken mehr machen. Den Zugang zum Fluß, der auf etwa 250 Metern Breite die natürliche Grenze zum Nachbarn bildet, haben wir abgesperrt. Das Ufer ist zu steil und unwegsam für die Tiere. Die Gefahr, daß sie sich bei der Suche nach Trinkwasser verletzen, ist einfach zu groß. An die kleinen Teiche kommen sie mühelos ran, der stetige Nachfluss sorgt dafür, daß sie nicht austrocknen.

Nach und nach werden die Teiche nun vergrößert und die Staumauern weiter befestigt. Mit Schilfrohr und anderen Wasserpflanzen werden dann die Ufer bepflanzt, damit mit der Zeit ein gesundes Mikroklima entsteht. Im Sommer sollten die Teiche dann ausreichend groß sein, um sich nach der Hitze des Tages darin abzukühlen. Vielleicht siedeln sich dann auch einige Wasservögel in der Nähe an.

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